Terminkalender im Laptop

Der Rheumatherapie treu bleiben

Rheumatoide Arthritis
Vaskulitis
Juvenile idiopathische Arthritis

Die Medikamente den Empfehlungen entsprechend einnehmen, Termine beim Physio- oder Ergotherapeuten wahrnehmen, regelmäßig den Rheumatologen aufsuchen und sich selbst und den Verlauf der Erkrankung beobachten: Als Patient können Sie einiges dafür tun, dass die Therapie bestmöglich wirken kann und sich Ihre Beschwerden bessern können.

Eine der wichtigsten Voraussetzung, mit Ihrer Therapie zufrieden zu sein und ihr treu zu bleiben, ist, dass Sie hinter der Behandlung stehen und ein gutes Gefühl haben. Dabei hilft vor allem eins: Information. Wenn Sie sich mit der Erkrankung und den Therapiemöglichkeiten aktiv auseinandersetzen, wird es Ihnen leichter fallen, gemeinsam mit Ihrem Rheumatologen zu entscheiden, welche Behandlung für Sie infrage kommt. Damit schaffen Sie die Basis, um die Therapie auch über einen langen Zeitraum hinweg einzuhalten.

Zur Therapietreue zählt in erster Linie, dass Sie die Medikamente nach dem festgelegten Schema zu Tageszeit, Dosierung und Häufigkeit einnehmen. Sie sollten Medikamente – auch ergänzende Arzneimittel, Nahrungsergänzungsmittel oder homöopathische Präparate – nie auf eigene Faust einnehmen oder absetzen. Wenn Nebenwirkungen auftreten oder Sie das Gefühl haben, dass ein Medikament nicht richtig wirkt, sprechen Sie mit Ihrem Rheumatologen darüber und fragen Sie nach möglichen Alternativen. Das gilt vor allem auch, wenn Sie sich beschwerdefrei fühlen und am liebsten gänzlich auf die Arzneimittel verzichten würden. Möglicherweise lässt sich dann z.B. in Absprache mit dem behandelnden Rheumatologen die Begleitmedikation reduzieren.

Therapietreue zahlt sich aus

Zur Therapie gehören aber auch die möglichen ergänzenden Maßnahmen, die Sie gemeinsam mit Ihrem Rheumatologen festgelegt haben, etwa Krankengymnastik, Ergotherapie, physikalische Therapien oder eine psychologische Beratung. Diese Termine sollten Sie in jedem Fall wahrnehmen.

Denn Therapietreue zahlt sich aus: So leiden beispielsweise Patienten, die sich an den vereinbarten Therapieplan halten, weniger unter der sogenannten Fatigue, einer bestimmten Art von Müdigkeit, und haben weniger Probleme bei der Ausführung von Alltagstätigkeiten.

Ein weiterer Baustein einer erfolgreichen Behandlung ist Ihr Verhalten im Alltag – und zwar nicht nur im direkten Bezug zur Therapie. Ernährung, Bewegung, der Einsatz von Hilfsmitteln: Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, den Verlauf der Erkrankung positiv zu beeinflussen. Fragen Sie Ihren Rheumatologen nach entsprechenden Empfehlungen. Auch in den Blog-Beiträgen von RA-Patientin Bärbel Mattka hier auf dieser Seite finden Sie zahlreiche Tipp, die Ihnen den Alltag erleichtern können.

Mehr zu diesem Thema finden Sie in der Broschüre „Rheumatoide Arthritis – die Therapie gestalten: Mit dem Arzt im Dialog für eine erfolgreiche Behandlung“, die Sie hier bestellen oder herunterladen können.

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