Viki

Wer ich bin?! Schwierige Frage und doch ganz klar: Mein Name ist Viki, ich bin 30 Jahre jung, Mutter einer zauberhaften Tochter und lebe nun seit noch relativ kurzer Zeit, nämlich seit 2016, mit Rheumatoider Arthritis. Wir wohnen im schönen Norddeutschland, ländlich und weit.

Diagnose:

Rheumatoide Arthritis seit April 2016

Mein Motto:

Einen Schritt vor den anderen. Das wird schon. Der Schmerz von heute ist die Stärke von morgen!

Meine besondere Fähigkeit im Umgang mit der Erkrankung:

Durchhaltevermögen, eine Prise Ignoranz gegenüber meinen Beschwerden, Ruhe.

Das bedeutet es für mich, ein Rheumaheldin zu sein:

Meine Erfahrungen mit anderen austauschen, vielleicht sogar jemandem helfen und unterstützen mit meiner Art mit der Erkrankung umzugehen.

So vergesse ich in schwierigen Phasen
mein Rheuma für Momente und entspanne mich:

Mein Hobby und meine Tochter. Ich reite sehr gern am Wasser aus mit meinem Hund und meinem Pferd, ohne Sattel und spüre seine Bewegungen, die durch meinen Körper laufen, ohne dass ich etwas machen muss. Ich spiele mit meiner kleinen Tochter. Das sind nur einige Momente, an denen ich meine Schmerzen oder Beschwerden für einige Momente vergessen kann. Manchmal hilft es mir auch zu arbeiten. Oder einfach mal mich zu spüren, bewusst Zeit zu nehmen und auf mich zu achten.

Wie mein Rheuma und ich uns trafen

„Mein Rheuma“ und ich haben uns 2016 kurz nach der Geburt meiner Tochter kennengelernt. Erst haben wir uns ignoriert, dann gemieden, dann gehasst, langsam kennengelernt und nun können wir nicht mehr ohne einander sein. Fast wie in einer guten Beziehung, aber Trennung ausgeschlossen – dafür mit Höhen und Tiefen.

Mein Weg bisher scheint mir persönlich unspektakulär, aber wahrscheinlich eher, weil ich ihn jeden Tag aufs Neue gehe. Wenn ich auf scheinbar ernsthafte Fragen wahre Antworten gebe, ernte ich oft ungläubige mitleidige Blicke. Das ist aber nicht nötig. Nach der Diagnose lag ich 14 Tage mit meinem vier Monate alten Baby im Krankenhaus. Ich bekam Kortison, stillte sofort ab und wurde medikamentös eingestellt. Die Kleine wuchs und gedieh und wir genossen nach den Strapazen eine wunderbare Reha.

Rheuma – eine Chance?

Ich sehe mein Rheuma als eine Chance, eine neue Herausforderung und möchte Euch auf die Reise „Rheuma mit Kind und Kegel“ so oft es mir möglich ist mitnehmen. „Kind und Kegel“ deshalb, weil in unserem Alltag neben meiner Arbeit noch unser Hund und unser Pferd integriert sind und nicht nur Zeit rauben, sondern auch ganz viel Kraft geben.

Täglich stellen sich mir Fragen, die ich zwar im Internet gesucht habe, auf die ich aber keine passenden Antworten für meine Situation finden konnte. Oft habe ich auch neue Ideen, zum Beispiel: Wenn ich einen Schub habe, darf ich mein Kind mit Schlafanzug in die Kita bringen und die Kindergärtnerin fragen, ob sie mir beim Anziehen hilft?
Ich denke schon!

Und all die kleinen Charakterzüge, die uns verbinden, machen viele Momente mit Rheuma auch schön, einzigartig, spannend und lustig – genau auf diese kleinen Momente achte ich viel mehr und nehme sie mittlerweile eher wahr.

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