Blogbeitrag von Elke. Ihre Erfahrungen im türkischen Hamam.

Abwechslung tut gut: Ein Besuch im türkischen Hamam

Es war wieder einmal mein Geburtstag. Eigentlich schenken wir uns ja nichts mehr, denn wir haben ja alles! Meine langjährige Freundin Karin konnte es aber trotzdem nicht lassen und überreichte mir einen Gutschein für einen Besuch im türkischen Hamam. Für meine Gesundheit, wie sie sagte. Natürlich wollte sie auch mitkommen. Schon allein wegen des Zusammenseins und der vielen Gespräche, die wir in der Zeit führen könnten…

 

Hamam – ein Bad für Seele, Muskeln und Gelenke

Wer als Rheumapatient die Wärme als schmerzlindernd empfindet, sollte einen Besuch wagen. Beim Hamam geht es nicht nur um bloße Körperreinigung, sondern um ein wahres Fest der Sinne: Wärme, Feuchtigkeit, Schaum, Düfte und Berührungen.  Als erstes wird man mit einem Handtuch und einem meist traditionellen karierten Tuch ausgestattet. Dieses Tuch benutzt man, um sich auf die heiße Marmorbank setzen zu können. Dort gießt man sich mit einer Schale warmes Wasser immer wieder auf seinen nackten Körper. Von den Badefrauen wird man später zur Zeremonie der Waschung gebeten. Beim traditionellen Ganzkörperpeeling und Einseifen wird die Haut mit Schwämmen natürlich und porentief gereinigt. Die Entspannungsmassagen sorgen für eine tiefe Erholung. Die Wärme im Dampfhamam oder in der Sauna wirken wohltuend auf Muskeln und Gelenke.

Man wird allmählich müde. In den Ruhebereichen kann man sich bei Tee oder kühlen Getränken entspannen, schlafen oder kommunizieren.

 

Ein entspannter, erholsamer Tag geht zu Ende

Nach drei Stunden Aufenthalt waren meine Freundin und ich wie neu geboren, porentief rein und entspannt. Muskel- und Gelenkschmerzen waren verschwunden. Wir waren angenehm müde und werden diesen Besuch bald wiederholen, auch ohne Geschenkgutschein.