Rheumablog Anneke - positives Denken

Mein erstes Jahr mit Rheumatoider Arthritis

Zeit für ein Resümee

Es ist kaum zu glauben, wie schnell dieses Jahr mal wieder vorbeigegangen ist. Vor genau einem Jahr wurde bei mir die Diagnose Rheumatoide Arthritis gestellt. Zeit für mich also, wie für so viele an einem Jahresende, ein Resümee zu ziehen.

Wie geht es mir momentan?

Ich kann aus tiefsten Herzen behaupten, dass es mir sehr gut geht. Ich genieße mein Leben in vollen Zügen, nicht zuletzt dem geschuldet, dass ich die Therapie gut angenommen habe. Natürlich gibt es Tage, an denen mir aus heiterem Himmel die Gelenke in den Füßen wehtun. Eine Erklärung habe ich dafür nicht und es verunsichert mich auch. Schnell kommt mir der Gedanke, dass es vielleicht ein Rückschlag ist. Erst dann merke ich, wie lange ich tatsächlich nicht mehr über die Erkrankung nachgedacht habe und dass ich bis zu diesem Moment eigentlich symptomfrei war. Das sagt mir: Nein, du bist auf dem richtigen Weg!

Hat mich die Diagnose verändert?

Durch die Diagnose ist mir wieder bewusst geworden, wie wertvoll ein großes und soziales Umfeld ist und dass es darum geht, jeden Tag glücklich und erfüllt zu leben. Und das war auch mein Motto 2018. Die Diagnose hat dazu geführt, mich mehr auf das Wesentliche zu fokussieren und zu klären, wo und wie ich meine Prioritäten im Leben setzen möchte. Das hat mich in 2018 zu einem ausgeglicheneren und glücklicheren Menschen gemacht.

Wie sieht die Zukunft für mich aus?

Ich bin davon überzeugt, dass ich tatsächlich die erreichte Remission halten werde. Sicherlich liegt dies vor allem daran, dass ich relativ schnell nachdem die ersten Symptome aufgetreten sind, einen Arzt aufgesucht habe. So konnte schon nach wenigen Wochen die Therapie initiiert werden. Auf seinen Körper zu hören und sich seinen Ängsten zu stellen, zahlt sich immer aus! Und ich habe mir fest vorgenommen, das weiterhin zu tun!

In diesem Sinne wünsche ich allen ein entspanntes Ausklingen des Jahres 2018 und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019!