Anneke

Mein Name ist Anneke und ich bin 39 Jahre alt. Seit drei Jahren lebe und arbeite ich im schönen Köln in einer Agentur. Erst gegen Ende 2017 wurde bei mir die Diagnose Rheumatoide Arthritis gestellt. Seitdem versuche ich, begleitend zu meiner Therapie, herauszufinden, welcher Weg für mich der
Beste ist, um Arbeit, Privatleben und Erkrankung in Einklang zu bringen.

Diagnose:

Rheumatoide Arthritis seit Dezember 2017

Mein Motto:

Es gibt Schlimmeres als diese Erkrankung und nur ich kann etwas dafür tun, dass die Erkrankung nicht weiter fortschreitet!

Meine besondere Fähigkeit im Umgang mit der Erkrankung:

Ich nehme Dinge immer sehr schnell in Angriff und verfalle nicht so schnell in eine Lethargie – auch Erkrankungen gehören dazu. Das hilft natürlich insgesamt mit der Diagnose gut umzugehen und sie auch überhaupt anzunehmen.

So vergesse ich in schwierigen Phasen mein Rheuma
für Momente und entspanne mich:

Trotzdem die Nacht durchzutanzen oder zum Beispiel „Langlauf“ auszuprobieren, ohne darüber nachzudenken, ob das am nächsten Tag Auswirkungen haben wird.

Das bedeutet es für mich, eine Rheumaheldin zu sein:

Menschen mit der Diagnose RA in Zukunft unterstützen zu können, positiv durchs Leben zu gehen und sich nicht aufzugeben, indem ich ein realistisches, aber dennoch positives Leben mit der Erkrankung beschreibe.

Rheuma und was nun?

Ich bin ein Neuling an der „Rheumahelden-Front“ und ich stand vor der Frage: Rheumatoide Arthritis und was nun?

Es ist noch gar nicht so lange her, dass ich bei mir die ersten Symptome festgestellt habe. Ich habe sie nicht ignoriert, sondern ging direkt zum Rheumatologen. Sehr schnell wurde dann bei mir die Diagnose Rheumatoide Arthritis gestellt. Hin und her gerissen, was das jetzt für mich bedeutet und wie ich mit dieser Diagnose umgehen soll, hab ich schnell für mich die Entscheidung getroffen, mich mit der Erkrankung direkt auseinanderzusetzten – und zwar so positiv wie möglich. Viel mehr blieb mir auch nicht übrig, denn ich begann direkt mit der Therapie.

Rheuma und der innere Schweinhund

Als erstes habe ich versucht, herauszufinden, was ich selbst tun kann. Schnell stellte ich fest, dass es zum Beispiel wichtig ist, auf die Ernährung zu achten, da sie nachgewiesenermaßen einen direkten Einfluss auf Entzündungen haben kann. Das war überhaupt kein Problem für mich, da ich bereits seit vielen Jahren vegetarisch lebe. Allerdings viel es mir sehr schwer, wieder mehr Sport in meinem Alltag zu integrieren. Regelmäßig Sport mit dem Arbeitsalltag zu vereinen, stellte eine echte Herausforderung für mich dar. Dennoch habe ich wieder begonnen, zumindest regelmäßig zum Yoga zu gehen, was ich leider einige Zeit stark vernachlässigt habe. Ein Anfang – das andere kommt dann schon von allein, denke ich mir.

Rheuma und Ziele – das ist wichtig?

Eine Diagnose gestellt zu bekommen, ist hart. Wichtig ist aber für mich, sich dennoch Ziele zu setzen. Mein größtes Ziel ist momentan, weniger Stress zu haben und Wege zu finden, Stress vor allem im Job, aber auch im Alltag zu reduzieren. Ehrlich gesagt fällt es mir immer noch schwer.

Aber schon allein diese Vorsätze helfen mir jeden Tag, besser mit der Diagnose Rheumatoide Arthritis zu leben.

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