Anna

Mein Name ist Anna, ich bin 25 Jahre alt und lebe mit meinem Freund Pascal und meinem Hund Chicko in der Nähe von Düsseldorf. Ich arbeite seit einem Jahr in einer rheumatologischen Facharzt-Praxis. Pascal ist seit fünf Jahren an meiner Seite, seit vier Jahren leben wir nun zusammen. Er stand mir auch 2016 zur Seite, als ich die Diagnose Morbus Bechterew bekam.

Diagnose:

Morbus Bechterew seit 2016

Mein Motto:

Hinfallen, Aufstehen, Krönchen richten. Weitergehen!

Mein mutigster Rheuma-Moment:

Seit meiner Diagnose bin ich dieses Jahr das erste Mal weiter weg in den Urlaub gefahren. Bisher habe ich mich nur bis nach Holland (ich wohne nah an der Grenze) getraut, um im Notfall schnell wieder nach Hause fahren zu können. Dieses Jahr ging es aber für mich nach Spanien, nächstes Jahr reise ich sogar in die USA.

Mein Rat für Neuerkrankte:

Sich nicht bei Google zu informieren, sondern beim Arzt, Fachpersonal oder bei anderen Betroffenen.

Das bedeutet es für mich, ein Rheumaheld zu sein:

Das bedeutet für mich sehr viel, da ich so anderen zeigen/helfen kann, mit der Krankheit umzugehen, und, dass man trotz Rheuma noch viel machen kann.

Der Weg zur Diagnose

Es war ein langer Weg, bis ich endlich die Diagnose erhielt.
Es fing bei mir schon im Alter von 13 Jahren an, dass ich immer wieder Rückenschmerzen hatte. Es wurde immer damit abgetan, dass ich
mehr Sport machen solle. Es ging auch immer wieder nach ein paar Wochen weg, also wurde nie etwas unternommen. Ich habe neben meiner rheumatischen Erkrankung noch eine entzündliche Darmerkrankung. 2014 wurde mir mein kompletter Dickdarm entfernt. Als ich endlich alle OPs überstanden hatte, fing das Rheuma richtig an. Ich wurde nachts wach und konnte mich vor Schmerz nicht mehr bewegen. Ich konnte mich weder selbst anziehen, noch konnte ich alleine von der Toilette aufstehen. Am zweiten Tag habe ich mich dann ins Krankenhaus geschleppt. Dort wurden mir Schmerzmittel verabreicht und Blutuntersuchungen gemacht.

Ich bin doch viel zu jung für Rheuma?

Ich war schon immer eine Kämpferin. So kam es für mich nicht infrage – auch mit Schmerzen – nicht mehr arbeiten zu gehen. Ich war zu dieser Zeit in der Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel. Da ich schon wegen meiner vorherigen OPs in der Ausbildung zu oft gefehlt hatte, wollte ich nun nicht schon wieder fehlen, auch weil bald die Prüfungen anstanden. Nach einem Tag kam dann der Anruf aus dem Krankenhaus: Ich hatte am nächsten Tag einen Termin bei einem Rheumatologen. Rheumatologen? Ich bin doch viel zu jung für Rheuma?! Ab dann ging alles ganz schnell. Es folgte direkt die Einweisung in eine Rheumaklinik, dort wurden dann sämtliche Untersuchungen gemacht und auch die Diagnose Morbus Bechterew gestellt. Ich habe ein Basis-Medikament bekommen und seitdem ging es nur noch bergauf mit meiner Krankheit. Leider wurde ich nach meiner Ausbildung nicht übernommen. Also fing die große Suche an: Was mache ich jetzt? Letztendlich bin ich in einer rheumatologischen Facharzt-Praxis gelandet. Dazu gibt es dann mehr in einem meiner Blog-Beiträge.

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