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Was ist ein Rheuma-Schub?

Rheumatoide Arthritis
Juvenile idiopathische Arthritis

Die Rheumatoide Arthritis, aber auch die Juvenile Idiopathische Arthritis, verlaufen von Patient zu Patient sehr unterschiedlich. Eine individuelle Prognose ist fast nicht möglich. Ein typisches Merkmal aber ist, dass die Erkrankung in sogenannten Schüben auftritt. Während eines Schubs ist die Entzündungsaktivität sehr hoch, die Beschwerden dadurch sehr ausgeprägt. Eine solche Phase kann von mehreren Wochen bis zu mehreren Monaten andauern. Durch eine medikamentöse Behandlung folgt darauf in der Regel dann eine Phase, in der die Entzündungsaktivität abnimmt und die Beschwerden wieder nachlassen.

Das Ziel der Rheumatherapie ist immer die Remission, also ein Krankheitszustand, in dem weder für den Arzt (beispielsweise über Werte der Blutuntersuchung) noch für den Patienten (beispielsweise durch Schwellungen oder Schmerzen) eine Krankheitsaktivität erkennbar ist.

Bei einigen Betroffenen mit Rheumatoider Arthritis (10 -15 Prozent der Fälle) beginnt die Erkrankung plötzlich, und innerhalb von Wochen oder Monaten werden sehr viele Gelenke auf einmal befallen. Durch die andauernde starke Entzündung kann es innerhalb kurzer Zeit zur rasch fortschreitenden Verformung und Versteifung bis hin zur völligen Unbeweglichkeit des betroffenen Gelenks kommen.

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