Verreisen mit Rheuma: Vorbereitung-für-eine-Reise

Was gehört ins Reisegepäck?

Aktiv sein

Damit die schönste Zeit des Jahres nicht durch Beschwerden überschattet wird, lohnt es sich, die Reiseapotheke sorgfältig zusammenzustellen. Dazu gehört vor allem ein ausreichender Vorrat an Medikamenten, die Sie regelmäßig einnehmen. Als Faustregel gilt hier: Etwa das Anderthalb- bis Zweifache des erwarteten Bedarfs einpacken. So sind sie gewappnet, wenn plötzlich eine höhere Dosierung Ihrer Medikamente notwendig ist. Generell sollten Sie diesen Vorrat immer griffbereit im Handgepäck verstauen.

Um speziell bei Flugreisen Missverständnissen vorzubeugen, sollten Sie Ihren Arzt um eine Bescheinigung bitten, in der Ihre Medikamente aufgeführt sind. Das gilt insbesondere für die Mitnahme von Spritzen, Nadeln oder Pens. Hierüber sollte die Fluggesellschaft möglichst schon zwei Wochen vor Reisebeginn informiert werden. Da einige Rheumamedikamente bei 2 – 8 Grad gekühlt werden müssen, ist eine geeignete Kühltasche ein Muss – egal ob im Auto, im Zug oder im Bus. Bei Flugreisen sollten Sie das Bordpersonal darum bitten, die Tasche im Kühlschrank zu verstauen. Im Frachtraum herrschen so niedrige Temperaturen, dass die Medikamente einfrieren können.

Außerdem wichtig: Informieren Sie sich vor Antritt der Reise über die jeweiligen Einfuhrbestimmungen. Das jeweilige Konsulat, Reisebüros oder Fluggesellschaften können Ihnen sagen, ob unter Umständen eine Zollbescheinigung notwendig ist. Hilfreich kann dann ein „Reisepass“ für das Medikament sein, in dem alle notwendigen Bescheinigungen mehrsprachig zusammengefasst sind.

Neben den Medikamenten zur Behandlung Ihrer rheumatischen Erkrankung sollten aber auch diese Präparate in der Reiseapotheke nicht fehlen:

  • Mittel gegen Kopfschmerzen, Durchfall, Verstopfungen und Blähungen
  • Desinfektionsmittel, Verbandpäckchen, Wundschnellverband, Pinzette und Schere
  • Blasenpflaster
  • Lutschtabletten gegen Halsschmerzen
  • Fieberthermometer
  • Gel bei Verstauchungen oder Prellungen
  • Abwehrmittel gegen Mücken und Zecken
  • Cremes oder Gels gegen Insektenstiche und Sonnenbrand
  • Sonnenschutzmittel
  • ein medizinisches Wörterbuch in der Landessprache

Wichtig: Nehmen Sie keine Medikamente mit, die Sie noch nicht eingenommen haben. So können Sie Neben- und Wechselwirkungen ausschließen.

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