Rheumaschub: Meine ersten Anzeichen

Beitrag vom 1. November 2017 | Bärbel

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Es sind die Tage, da schlafe ich schlecht, wälze mich, finde keine Position, in der mein Körper sich entspannen kann. Beim Aufwachen fühle ich mich gerädert, nicht erholt, schon erschöpft, obwohl der Tag noch nicht richtig begonnen hat. Manchmal meint ein Gelenk auch noch sich in den Vordergrund zu drängen und die Entzündung schlägt zu. Zuerst verdränge ich die Anzeichen, weil es auch sein kann, dass es nur ein paar schlechte Tage sind, die vorüber gehen. Es muss doch nicht gleich ein Rheumaschub sein. Immer wieder denke ich dann darüber nach, ob ich mich vielleicht überanstrengend habe. Habe ich zu viel gearbeitet und meine Finger zu sehr beansprucht? Oder war es der Stress im Job, der mich belastet? Oder? Oder? Oder?

Rheumatoide Arthritis: Schub oder vorübergehende Gelenkschmerzen?

Ich höre (meistens) auf meinen Körper und lege dann mehr Ruhephasen ein. Dann bleibt die Wäsche ungebügelt und die Verabredung zum Abendessen sage ich ab. Stattdessen bleibe ich zu Hause und entspanne meine entzündeten Gelenke. Oft lassen die rheumatischen Schmerzen dann nach. Meine Gelenke beruhigen sich wieder, ich schlafe besser und meine Energie kehrt langsam zurück.

Leider habe ich – trotz guter Medikamente – aber auch alle paar Jahre einen Schub. Dann kann es sein, dass sich ein Gelenk entzündet, das vorher noch nie geschwollen und schmerzhaft war. Ist dies der Fall, dann informiere ich direkt meinen Rheumatologen, um mit ihm zu besprechen, was wir tun. Warten oder neues Basismedikament bzw. Biologikum?

Doch manchmal ist es nicht so eindeutig. Dann werden die schlechten Tage häufiger. Die Erschöpfung wird schleichend, in kleinen Schritten stärker. Alles fällt mir schwer. Ich bin so müde, möchte am liebsten nur schlafen. Die Gelenkschmerzen nehmen im Laufe des Tages zu. Meine Laune wird gereizter und die guten Tage seltener.

Was tun beim Rheumaschub?

Zuerst spreche ich mit meinem Rheumatologen, wie es weitergehen soll. Er erläutert mir die verschiedenen Möglichkeiten, die ich habe und gemeinsam legen wir dann  fest, wie wir mit meiner Therapie weitermachen. Keine einfachen Entscheidungen, aber ich bin froh, dass ich einen Rheumatologen habe, der mir Vor- und Nachteile erklärt und wir gemeinsam Entscheidungen treffen.

Wie macht sich ein Rheumaschub bei Dir bemerkbar? Welche Beschwerden tauchen bei Dir zuerst auf?

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