Am Arbeitsplatz mit Kollegen

Die lieben Kollegen

Miteinander
Im Job

Am Arbeitsplatz verbringen wir einen Großteil unserer aktiven Zeit. Auch mit einer Rheumatoiden Arthritis oder einer ANCA-assoziierten Vaskulitis lassen sich viele Berufe weiterhin ausüben. Doch manche Abläufe oder das Aufgabenspektrum können sich verändern.

Ob, wann und in welcher Ausführlichkeit Sie Ihrem Arbeitgeber und Ihren Kollegen von Ihrer Erkrankung berichten, ist Ihre freiwillige und individuelle Entscheidung, die Sie sorgfältig abwägen sollten. Wichtig dabei zu wissen ist, dass Sie dazu rechtlich nicht verpflichtet sind.

Diese Strategien können Ihnen helfen, mit Ihrer rheumatischen Erkrankung am Arbeitsplatz umzugehen:

  • Informieren Sie zunächst sich selbst, lesen Sie, befragen Sie Ihren Rheumatologen oder Physio- und Ergotherapeuten und machen Sie sich über Ihre Erkrankung und mögliche für Sie sinnvolle Arbeitsplatzveränderungen kundig.
  • Verstehen Sie sich mit einem Kollegen oder einer Kollegin auch auf privater Ebene gut und haben keinen Grund zur Sorge, dass er oder sie die Bürogerüchteküche anheizt? Vielleicht hilft es Ihnen, diese Person ins Vertrauen zu ziehen und mit ihr über Ihre gesundheitliche Situation zu sprechen. Manchmal tut es gut zu wissen, dass jemand, mit dem Sie auch viel Zeit verbringen, in einer schwierigen Phase für Sie da sein kann.
  • Ziehen Sie flexiblere Arbeitszeiten in Erwägung und besprechen Sie diese mit Ihrem Arbeitgeber.
    Gerade in punkto Morgensteifigkeit hilft es vielen, wenn der Arbeitsbeginn etwas verschoben werden kann.
  • Planen Sie Pausen ein. Gehen Sie zum Beispiel mittags eine Runde spazieren.
    Das macht den Kopf frei – und Sie fit für die weitere Arbeitsanforderung.
  • Achten Sie auf Ihre persönliche Belastungsgrenze! Ein langer Arbeitstag oder eine Dienstreise schlauchen. Gönnen Sie sich danach einfach Ruhe – und planen Sie Ihre Freizeitaktivitäten besser für das Wochenende.
  • In einigen größeren Unternehmen gibt es eine Schwerbehindertenvertretung. Informieren Sie sich. Ist Ihnen ein Schwerbehindertenausweis ausgestellt worden, kann Ihnen dieses Netzwerk von Nutzen sein. Auch der Betriebsarzt und der Betriebsrat können Sie beraten.

Mehr zu diesem Thema finden Sie in der Broschüre „Rheumatoide Arthritis – mit der Veränderung umgehen”, die Sie hier bestellen oder herunterladen können.

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