Rückblick auf die Rheuma-Bustour 2018 - Menschen an den Informationsständen - Rheumahelden

Rheuma-Bustour 2018 – Unser Rückblick

Auch in diesem Jahr wieder on tour: Die Rheuma-Bustour des Projekts „Rheuma-VOR“ führte von Ende Mai bis Anfang Juni durch die Bundesländer Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Ziel der Tour ist die Aufklärung und Beratung zur Früherkennung und Therapie von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Dazu dient ein Fragebogen und ein Rheuma-Schnelltest, bei dem relevante Laborparameter erhoben werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit mittels Hand-Scan ein genaues Bild der eigenen Hände zu erhalten. Mit diesem Hand-Scan kann durch eine spezielle optische Technik schnell der Grad einer Entzündung in den Händen gemessen werden.

 

hand-scan rheumapatienten

Auch die rheinlandpfälzische Gesundheitsministerin, Sabine Bätzing-Lichtenthäler, probierte den Hand-Scan aus.

Angebot von zahlreichen Besuchern angenommen

Der Service sowie die vielen Beratungsangebote lockten zahlreiche Interessierte und Betroffene an. Die Landesverbände Rheinland-Pfalz, Saarland und Niedersachsen der Deutschen Rheuma-Liga e. V. und die Landesverbände der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew (DVMB) begleiteten mit eigenen Ständen den Truck über die gesamte Tour. Bei der Auftaktveranstaltung am 28. Mai 2018 in Hannover waren unter anderem die niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Dr. Carola Reimann, anwesend. Danach machte der Bus noch in Niedersachsen in Jever, Varel, Bremervörde und Celle Station.

Rheuma-VOR: 1.000 Patienten nehmen an Studie teil

In Mainz blickte am 4. Juni 2018 die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler gemeinsam mit dem Leiter von Rheuma-VOR Prof. Dr. Andreas Schwarting auf ein erfolgreiches erstes Jahr des Projekts zurück. Die begleitende wissenschaftliche Studie umfasst aktuell bereits den tausendsten Patienten. Auch bei den folgenden Stopps in Ludwigshafen, Saarbrücken, Trier und Bad Marienberg informierten sich viele hundert Menschen zu Diagnose und Therapie bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Vielfach standen aber auch praktische Fragen zu nützlichen Hilfsmitteln für einen schonenden Umgang mit den Gelenken im Alltag im Vordergrund. Diese wurden von den Mitarbeitern aus den beteiligten versorgenden Rheumazentren und Freiwilligen der Selbsthilfegruppen sehr engagiert beantwortet.

Bei Verdacht auf rheumatische Erkrankung – zeitnahe Terminvermittlung

Insgesamt füllten die Besucher bei der Rheuma-Bustour 2018 über 850 Fragebögen aus. Zahlreichen Menschen mit Verdacht auf eine rheumatische Erkrankung wurde ein zeitnaher Termin bei einem rheumatologischen Zentrum in der Nähe ermöglicht.

Aufklärung und Früherkennung bleiben weiterhin ein wesentlicher Punkt in der Versorgung von Menschen mit Rheuma. Die Besucherzahlen haben gezeigt, dass das Interesse an diesen Themen sehr hoch ist. Daher wird die Rheuma-Bustour sicherlich auch im nächsten Jahr fortgesetzt. Auf www.rheumhelden.de informieren wir Sie über alle weiteren Termine.