Gemütlichkeit und Rheuma - Mann entspantn sich - Rheumahelden

Probier’s mal mit Gemütlichkeit – warum langsam auch glücklich macht

Jeder kennt das Dschungelbuch und die berühmte Empfehlung von Balu, dem Bären: „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“. Doch was können Menschen mit Rheuma davon lernen? Eine ganze Menge. Denn Gemütlichkeit im Alltag meint nicht Faulheit, sondern vielmehr eine gelassenere Grundhaltung. Wer die Dinge langsam und Schritt für Schritt angeht, verfällt nicht so leicht in Stress und Hektik. Und das kommt unserer Zufriedenheit und unserem Wohlbefinden sehr zugute.

Mehr Gelassenheit bei Rheuma

Im Job das neue Projekt übernehmen, die Freunde mit selbstgemachter Pasta verwöhnen oder den Schwiegereltern die Steuererklärung abnehmen – viele Menschen wollen alles möglichst gut und möglichst perfekt machen. Schließlich wären die gekauften Nudeln oder die Empfehlung eines guten Steuerberaters doch nicht ausreichend, oder etwa doch? Viele wollen dem „Perfekten“ möglichst nahekommen. Dabei tut  es allen Menschen gleichermaßen gut, sich nicht zu viel „vor die Brust“ zu nehmen und es öfter einmal etwas gemächlicher angehen zu lassen. Wer sich selbst ab und zu den Luxus gönnt, nicht bei allem das Beste (für die anderen) zu wollen, sondern sich eher um die vielen guten kleinen Momente für sich selbst kümmert, der kann umgekehrt öfter mal die Wonnen von „Ruhe und Gemütlichkeit“ genießen.

Langsamkeit als Tugend

Von „Slow Food“ und „Slow Traveling” haben Sie auch schon einmal gehört? Kein Wunder: Es muss schon lange nicht mehr alles möglichst schnell gehen – eher im Gegenteil. Entschleunigung ist das Motto unserer Zeit: Sich Zeit nehmen für das Essen mit den Liebsten, auch wenn kein 3-Gänge-Menü aufgetischt wird. Ein erholsames Wellness-Wochenende um die Ecke anstatt des Kurztrips nach New York, bei dem man versucht alle Sehenswürdigkeit in kürzester Zeit zu besuchen. Eine ausgiebige Wanderung anstelle einer stressigen Shopping-Tour. Viele Menschen wollen ihren Alltag lieber langsamer, aber dafür genussvoller wahrnehmen. Menschen mit Rheuma kennen diese Form von Langsamkeit meist ohnehin, hängen Aktivität und Tatendrang immer auch mit der Tagesform und den eigenen Kraftreserven zusammen. Wie so oft ist die Perspektive entscheidend, aus der wir die Dinge bewerten. Wie wäre es also, wenn wir anfangen würden, Langsamkeit als etwas Ruhebringendes und Entspannendes zu begreifen? Ein Tipp vorweg: Sie „müssen“ gar nichts!