Frau unter einem DXA-Gerät

Osteoporose: Meine Knochendichte

Beitrag vom 23. November 2014 | Bärbel

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Rheumatoide Arthritis

Ich hatte vor einiger Zeit einen wirklich schweren Rheuma-Schub. Mein Körper reagierte auf kein Rheuma-Basismedikament mehr. Mein Rheumatologe und ich haben verschiedene Medikamente ausprobiert, aber mein Körper hat auf nichts reagiert. Die rheumatoide Arthritis (RA) ist leider bei mir auch nach so vielen Jahren nicht zu beruhigen. Ohne Medikamente ist es nicht auszuhalten. Die Schubphase habe ich nur mit viel Kortison und Schmerzmitteln überstanden. Aber ich habe es geschafft.

Das war eine sehr belastende Zeit. Nicht nur, dass ich mit Schmerzen und entzündeten Gelenken zu kämpfen hatte. Ich musste ja auch noch an die Folgen denken, die eine über mehrere Monate dauernde, hochdosierte Kortisontherapie mit sich bringen kann. Es war wie eine Dauer-Stoß-Therapie. Aber ohne wäre ich vermutlich nicht aus meinem Bett gekommen. Ich war froh, dass ich mich mit Kortison zumindest bewegen und am Tag ein paar Stunden arbeiten konnte.

Mein Rheumatologe hat mich darauf hingewiesen, dass durch die hohe Dosierung von mehr als 7,5mg pro Tag über mehr als 3 Monate meine Knochen geschützt werden müssen, da eine Osteoporose (Knochenschwund) auftreten könnte. Ich habe in dieser Zeit Vitamin D eingenommen und auf eine kalziumreiche Ernährung mit viel Milchprodukten und Gemüse geachtet. Beides benötigen unsere Knochen für den Knochenaufbau. Im Internet gibt es Kalzium-Rechner, mit denen du dir ausrechnen lassen kannst, wieviel Kalzium pro Tag, du zu dir nimmst. Dazu ist Bewegung wichtig. Da so der Knochenstoffwechsel angeregt wird und die Knochen dadurch geschützt werden.

Ich habe auch sehr schnell einer Knochendichtemessung mit einem sogenannten DXA-Gerät zugestimmt. Diese Untersuchung wird bei der rheumatoiden Arthritis unter bestimmten Voraussetzungen inzwischen sogar von den Krankenkassen erstattet. So kann festgestellt werden, ob die Knochen noch ganz dicht sind oder Medikamente benötigen, um sie wieder zu stärken. Wird die Dichte der Knochen geringer, kann es schneller zu Knochenbrüchen kommen. Daher ist es so wichtig, dies zu kontrollieren.

Durch eine gute und konsequente Vorbeugung mit Vitamin D, kalziumreicher Ernährung und Bewegung konnte ich eine Osteoporose erfreulicherweise verhindern. Für mich ist eine Erkrankung genug! Was machst du, um einer Osteoporose vorzubeugen?

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