Orthopädische Einlagen bei Rheuma

Meine orthopädischen Einlagen

Beitrag vom 5. Juli 2016 | Bärbel

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Schuhe und orthopädische Einlagen sind für mich mit einer rheumatoiden Arthritis ein wichtiges Thema. Meine Füße sind oft entzündet, geschwollen und meine Zehen beginnen sich zu verändern – sie werden zu sogenannten Krallenzehen. Seit einigen Jahren trage ich Einlagen. Ich trage sie nicht immer, da sie leider nicht in jedem Schuh Platz haben. Aber in Phasen, wenn meine Füße schmerzen, trage ich sie und verschaffe mir damit Entlastung.

Beim Orthopädie-Schuhmacher

Ich habe meinen Rheumatologen angesprochen, ob es eine Möglichkeit gibt meine Füße zu entlasten. Zu diesem Zeitpunkt musste ich beruflich viel stehen und ich habe nach Möglichkeiten gesucht, wie es ein wenig leichter für mich werden könnte. Er hat mir dann umgehend ein Rezept für Schuheinlagen ausgestellt und mir einen guten Orthopädie-Schuhmacher empfohlen. Der hat dann einen dreidimensionalen Abdruck meiner Füße gemacht und mit mir besprochen, welche Art von orthopädische Einlage für mich am sinnvollsten sei. Ich sollte beim nächsten Termin, wenn die Einlagen fertig sind, Schuhe mitbringen, die ich häufig trage. Dann machte er nämlich noch kleine Anpassungen, um die Einlagen auf meine Schuhe abzustimmen. Ich trage sehr gerne Turnschuhe. Da war die Anpassung recht einfach. Aber im Job trage ich auch mal schicke Pumps oder Ballerinas. Da geht das mit den Schuheinlagen leider nicht. Noch habe ich keine schönen Schuhe gefunden, die ich mit orthopädischen Einlagen tragen kann. Leider. Inzwischen achte ich bei den Turnschuhen sogar darauf, dass die Innensohle herausnehmbar ist, damit ich sie dann gegen meine Einlagen austauschen kann. Schuhkauf mit Rheuma kann zu einer echten Herausforderung werden. Aber das kennen viele von euch. Oder?

Gut zu wissen

Eine orthopädische Einlage hat übrigens nur eine begrenzte Lebenszeit circa sechs Monaten, da sie sich durch das Tragen verändert und damit ihre optimale Funktion verliert. Daher sollten die Einlagen regelmäßig ausgetauscht werden.

Wenn´s schwierig wird: Schuhzurichtung und Maßschuhe

Bringen Schuheinlagen nicht die gewünschte Besserung kann auch eine sogenannte Schuhzurichtung oder ein orthopädischer Maßschuh hilfreich sein. Ich kenne einige Patienten, die damit gute Erfahrungen gemacht haben und damit eine echte Erleichterung spüren. Auch dafür kann der Rheumatologe ein Rezept ausstellen. Das macht es aber nur, wenn die Füße sehr stark verändert sind. Hat jemand schon Erfahrung damit? Wie läuft das ab?

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