Bärbel-Mattka

Bärbel Mattka — Autorin des Blogs

Wer bin ich und was mache ich hier?

Ich habe schon sehr lange eine Rheumatoide Arthritis (RA). An meine Zeit ohne RA kann ich mich gar nicht mehr so richtig erinnern. Schmerzen und dicke Gelenke sind ein Teil meines Lebens geworden. Manchmal ist da außerdem auch Wut, besonders dann wenn mir meine Erkrankung mal wieder Grenzen setzt. Mich schmerzhaft daran erinnert, dass ich eine Flasche Wasser nicht öffnen kann oder ich zu erschöpft bin, um mich am Abend mit Freunden zu treffen. Aber da ist nicht nur Negatives. Ja, es gibt auch gute Erfahrungen, die ich nur mit Krankheit machen konnte. Ich habe wundervolle Menschen kennengelernt, die ich nicht mehr missen möchte. Habe gelernt, stolz auf mich zu sein, was ich trotz Rheuma in meinem Leben geschafft habe – zum Beispiel Biologie-Studium mit Abschlussarbeit in der Rheumatologie. Ich bin erfreulicherweise mit Rheuma berufstätig und kann selbst für meinen Lebensunterhalt sorgen. Das ist leider nicht selbstverständlich für jemanden wie mich, die schon lange mit dieser Erkrankung lebt. Vor einigen Jahren habe ich sogar den Sprung in die Selbständigkeit geschafft. Ich kümmere mich um die Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen. Ein großer Teil meiner Arbeit besteht aus Schreiben von verschiedenen Texten. Da lag es für mich nahe auch über meine Erkrankung zu schreiben und die Idee zum rheumahelden-Blog zu entwickeln.

Mühsam, aber lohnenswert: Positiver Blickwinkel

Es ist nicht immer einfach, mit einer rheumatischen Erkrankung den Blick den positiven Dingen zuzuwenden. Die Schmerzen und die Einschränkungen durch die RA sind sehr viel leichter zu sehen. Es ist einfacher zu erkennen, was man auf einmal nicht mehr hat oder kann. Aber mir ist im Laufe der vielen Jahre immer klarer geworden, dass ich trotzdem sehr viel kann. Vielleicht nicht mit der Hand eine Flasche öffnen, aber mit einem Nussknacker geht es doch. Ich kann vielleicht nicht nach einem Arbeitstag mit Freunden essen gehen, aber ich kann sie am Wochenende zum Frühstück treffen. Das ist nicht immer einfach und es gibt Tage, da klappt das so gar nicht, da bin ich nur wütend, dass ich nicht gesund bin, da haben die Schmerzen die Oberhand und nicht mehr ich selbst. Aber es gibt auch Tage, da benutze ich den Nussknacker ohne darüber nachzudenken und spüre keine Einschränkung durch die RA.

Verschiedene Blogger geben persönliche Einblicke

Im Laufe der Zeit habe ich mir viel Fachwissen über meine Erkrankung angeeignet, um mit ihr besser umgehen zu können. Immer dann wenn mir etwas Probleme bereitet, suche ich nach einem Weg es mir leichter zu machen und oft gibt es den auch. Ich schreibe über meine Erfahrungen im Umgang mit der RA und freue mich, wenn ich anderen damit ein Stückchen Erleichterung verschaffen kann. Damit es noch ein wenig abwechslungsreicher wird, schreiben auch andere Menschen mit RA über ihre persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen mit der RA. Jeder ist zudem herzlich eingeladen, im Kommentarfeld über seine Erfahrungen zu berichten.

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