Ist Alkohol bei Rheuma erlaubt?

Beitrag vom 29. September 2017 | Bärbel

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Als die Diagnose Rheumatoide Arthritis bei mir gestellt wurde und ich Medikamente bekam, habe ich zunächst ganz auf Alkohol verzichtet. Aber ein Glas Wein zu einem schönen Essen oder ein kühles Bier an einem heißen Sommertag bedeutet für mich Genuss. Muss ich jetzt wirklich wegen des Rheumas darauf verzichten?

Gespräch mit meinem Rheumatologen

Zuerst habe ich mit meinem Rheumatologen darüber gesprochen. Kann es bei den Rheumamedikamenten, die ich einnehme, zu Problemen kommen, wenn ich mal ein Glas Wein oder Bier trinke? Er kennt alle Medikamente, die ich einnehme und meinen gesamten körperlichen Zustand, einschließlich meiner inneren Organe und insbesondere meiner Leberwerte. Denn die sind wichtig, wenn es um das Thema Alkohol geht. Da ist alles in Ordnung bei mir.

Damals wurde ich mit Methotrexat (MTX) behandelt und mein Rheumatologe hat mit eine ähnliche Antwort gegeben, wie sie der Rheumatologe Dr. med. H. E. Langer auf rheuma-online geschrieben hat. Ein totaler Verzicht ist nicht notwendig, aber die gleichzeitige Einnahme von MTX und Alkohol ist auch nicht empfehlenswert. So handhabe ich es auch heute noch mit meinen jetzigen Rheumamedikamenten.

Ein bisschen Alkohol schützt bei Rheuma

Im Internet habe ich einen interessanten Artikel zum Thema Alkohol bei Rheuma gefunden. Im Gegensatz zum Rauchen, das einen negativen Einfluss auf den Verlauf der rheumatoiden Arthritis hat, wird von moderatem Alkoholkonsum nicht abgeraten. Im Gegenteil, es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass Alkohol sogar eine positive Wirkung auf den Verlauf der rheumatischen Erkrankung hat.

Ich persönlich möchte auf ein Glas Wein nicht verzichten. Am Anfang habe ich mich genau beobachtet und geprüft, ob es mir schlechter geht, wenn ich Wein oder Bier getrunken habe. Das konnte ich mit einem klaren Nein beantworten und meine Leberwerte sind auch in Ordnung. Also genieße ich auch weiterhin ein Glas Wein, wenn mir danach ist.

Wie machst Du das mit dem Alkohol? Totaler Verzicht, überlegte Einschränkungen oder unveränderter Genuss?

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