Herbstgemüse auf dem Tisch

Herbstgemüse – vielseitig, lecker und gesund

Geschmackssache
Rheumatoide Arthritis

Herbstzeit – Erntezeit! Jetzt ist das Angebot an Gemüsesorten aus heimischem Anbau so reichhaltig wie sonst nie im Jahr. Gut für alle, die auf eine abwechslungsreiche Ernährung achten und ihren Körper mit den nötigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen versorgen wollen. Insbesondere Menschen mit einer rheumatischen Erkrankung sollten beim Bummel über den Wochenmarkt jetzt nach Herzenslust zugreifen. Denn: Gemüse ist frei von entzündungsfördernder Archidonsäure, enthält stattdessen sogar Stoffe, die Entzündungsprozesse im Körper eindämmen können.

Dieses Gemüse steht jetzt auf dem Speiseplan

  • Blumenkohl gehört zu den Klassikern der deutschen Küche. Zu seinen wertvollen Inhaltsstoffen gehören Ballaststoffe, Vitamin C, Kalium, Kalzium, Phosphor und Magnesium. Und wie fast alle Kohlsorten enthalten die weißen Röschen viel Vitamin K, das eine wichtige Rolle für den Knochenaufbau spielt.
  • Kürbis – unter allen Gemüsesorten ist er das Sinnbild für den Herbst. Er macht aber nicht nur durch seine Sortenvielfalt, Zubereitungsmöglichkeiten und Größe Eindruck. Auch in Bezug auf die Inhaltsstoffe ist er einfach riesig: Mit Vitaminen, z. B. Beta-Carotin als Vorstufe von Vitamin A, Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium, Kalzium und Eisen oder sättigenden Ballaststoffen ist die Riesenbeere ein echtes Plus für die Gesundheit. Und das mit Auszeichnung: 2005 wurde der Kürbis vom „Studienkreis Arzneipflanzenkunde“ zur „Heilpflanze des Jahres“ gekürt. Die Wirkstoffe in Fleisch und Kernen können entzündungshemmend, harntreibend und entwässernd wirken.
  • Rote Bete bringt nicht nur Farbe auf den Teller. Die Rübe ist eine der gesündesten heimischen Gemüsesorten. So soll der Farbstoff Betanin schleichende Entzündungen bremsen, antioxidativ wirken und freie Radikale bekämpfen. Außerdem baut er mit Vitamin C, Selen und Zink einen Schutzwall gegen Bakterien und Viren auf. Der hohe Gehalt an Kieselsäure (Silizium) macht rote Bete zum Kraftspender für Haut, Haare und Nägel. Ein kleiner Nachteil: Aufgrund des hohen Gehalts an Oxalsäure sollten Menschen, die zu Nierensteinen neigen, nicht allzu große Mengen zu sich nehmen.
  • Wirsing ist jetzt besonders aromatisch. Und mit seinem hohen Gehalt an den Vitaminen C und E kann er unser Immunsystem vor Erkältungen schützen. Außerdem sollen Wirsingwickel eine Hilfe bei rheumatischen Gelenkschmerzen sein.
  • Pastinaken erleben derzeit ein Comeback. Durchaus zurecht, wenn es um die Gesundheit geht. Denn das Wurzelgemüse, das sich sowohl in Eintöpfen als auch als Suppe oder Püree gut macht, ist reich an den Vitaminen C und B1. Außerdem liefern Pastinaken Mineralstoffen wie Kalium, Folsäure, Kalzium und Magnesium. Eine Besonderheit ist das ätherische Öl Apiol, das sowohl die Verdauung anregt als auch antimikrobiell wirkt.
  • Rosenkohl ist vielleicht nicht unbedingt jedermanns Liebling. Unsere Gesundheit freut sich aber in jedem Fall über die kleinen Röschen. Die punkten mit einem hohen Gehalt an Vitamin C, das erst beim Erhitzen freigesetzt wird. Aber: Nicht zu lange kochen, sonst wird es wieder zerstört. Und Energie spenden die Knollen auch: Die enthaltenen B-Vitamine sollen Antriebslosigkeit und Müdigkeit vertreiben, bei der Stressbewältigung helfen und für stabile Nerven sorgen.
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