Mutter mit ihrem Kind

Familienplanung mit Rheuma

Beitrag vom 21. Februar 2014 | Bärbel

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Miteinander

Schwanger mit Rheuma und Medikamenten? Geht das überhaupt? Soll, kann und darf ich mit rheumatoider Arthritis schwanger werden oder Kinder zeugen? Eine Frage, die häufig junge Frauen beschäftigt. Die gute Nachricht ist, auch mit rheumatischer Erkrankung ist eine Schwangerschaft in den meisten Fällen möglich. Es ist jedoch etwas mehr Planung erforderlich, sagt Frau PD Dr. Rebecca Fischer-Betz vom Universitätsklinikum Düsseldorf. Sie macht dort eine spezielle Schwangerschaftssprechstunde, bei der sich jeder, der einen Kinderwunsch und eine rheumatische Erkrankung hat, beraten lassen kann.

Welche Erfahrungen hast du gemacht? Wie ist es, Mutter zu sein und rheumakrank?
Kannst du anderen berichten, wie es bei dir war?

Wenn du Kinder haben möchtest, solltest du deinen Rheumatologen möglichst früh darüber informieren. Denn es gibt Medikamente, die sollten nicht eingenommen werden, wenn die Familienplanung ansteht. Es gibt aber auch Medikamente zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis, die einem ungeborenen Kind nicht schaden. Außerdem sollte auch der Zeitpunkt einer Schwangerschaft geplant werden. Wichtig ist es, dass die Krankheitsaktivität gering ist und medikamentös gut kontrolliert. Erfahrene Spezialisten sollten sowohl die Krankheitsaktivität kontrollieren, als auch die Schwangerschaft überwachen.

Mehr Informationen zum Thema „Schwangerschaft und rheumatische Erkrankungen“ gibt es auf der Webseite der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh). Die Autorin, Frau PD Dr. Rebecca Fischer-Betz, ist Rheumatologin am Universitätsklinikum Düsseldorf. Seit einigen Jahren berät und betreut sie Patienten mit rheumatischen Erkrankungen bei Kinderwunsch und in der Schwangerschaft. Sie ist Expertin auf diesem Gebiet mit sehr viel Erfahrung.

Bei der Rheuma-Liga gibt es außerdem ein Merkblatt zum Thema Familienplanung „Wir wünschen uns ein Kind! Familienplanung bei entzündlichem Rheuma“.

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