Ergonomisches Arbeiten

Ergonomie in meinem Büro

Beitrag vom 31. Januar 2014 | Bärbel

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Im Job

Wie kann ich mir mein Leben mit meiner rheumatischen Erkrankung erleichtern? Das ist eine Frage, die mich immer wieder beschäftigt. Die rheumatoide Arthritis (RA) wird mich wohl nicht mehr verlassen. Aber ich kann Wege finden, wie sie mich in meinem Leben möglichst wenig stört. Darum suche ich nach Hilfsmitteln, die mir in meinem Alltag helfen. Ich würde gerne hier mit deiner Hilfe verschiedene Dinge sammeln, die für einen Menschen mit Rheuma hilfreich sind. Mit was hast du gute Erfahrungen gemacht?

Eine für mich sehr wichtige Sache ist mein Arbeitsplatz. Meine Hände und Finger sind vom Rheuma stark beeinträchtigt. Darum habe ich mir viele Gedanken gemacht, wie ich trotzdem meinen Beruf, dessen Schwerpunkt auf dem Schreiben von Texten liegt, gut ausüben kann. Ich habe angefangen im Internet nach Lösungen zu suchen. Unter dem Stichwort „Ergonomie am Arbeitsplatz“ fand ich viele nützliche Dinge. Ich habe mit einem ergonomischen Bürostuhl angefangen. Seit ich den habe, habe ich deutlich weniger Schmerzen am Ende eines Arbeitstages. Als ich dann gelesen habe, dass das Integrationsamt für Menschen mit Schwerbehinderung finanzielle Zuschüsse für die ergonomische Ausstattung eines Arbeitsplatzes erteilt, habe ich sofort einen entsprechenden Antrag gestellt. Dies ist erforderlich vor dem Kauf einer solchen Ausstattung. Ich habe ein Angebot über einen elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch, eine ergonomische Tastatur und ergonomische Maus eingeholt, eine Erläuterung geschrieben, welche Vorteile diese Ausstattung für mich hat und dies mit dem Antrag beim Integrationsamt eingereicht. Es hat einige Wochen gedauert und dann kam der Bescheid, dass ein großer Teil der Kosten übernommen wird.

Unter www.integrationsaemter.de gibt es mehr Informationen zu diesem Thema. Auf dem Foto kannst du meine Tastatur und Maus sehen. Es gibt weitere Varianten davon. Was das Beste für dich ist, hängt davon ab, wo und wie deine Gelenke betroffen sind. Bei mir sind es die Daumengrundgelenke und die Sehnen des rechten Zeigefingers. Daher hatte ich große Probleme mit einer normalen Computermaus, die ich mit meiner neuen Maus gelöst habe. Zudem habe ich noch „kleinere Hilfsmittel“ wie einen elektrischen Locher, einen elektrischen Tacker und eine Federbügelschere, die für mich sehr viel einfacher zu nutzen ist als eine normale Schere – auch wenn es auf den ersten Blick gar nicht so aussieht (http://www.der-riedel.de/shop/K202/Ess-Schreib-Greif-Schneidhilfe/Hilfs-und%20Lern-Scheren/GROssLOCH-SCHEREN). Ein Ergotherapeut kann zu diesem Thema übrigens auch beratend zu Seite stehen. Welche Tipps hast du?

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