Was ist eigentlich das E-Health-Gesetz?

Was ist eigentlich das E-Health-Gesetz?

Aktuelles

Seit Mitte dieses Jahres wird die digitale Kommunikation im Gesundheitswesen durch das neue E-Health-Gesetz gefördert – aber was beinhaltet eigentlich das E-Health-Gesetz und was bedeutet das für die Patienten?

Seit 2016 wird in dem weltweit größten IT-Projekt mit der Einführung einer digitalen Datenautobahn (Telematik) der sichere Datentransfer zwischen Krankenhäusern und Arztpraxen vorangetrieben. Profitieren sollen davon vor allem die Patienten: Durch die Verknüpfung der Ärzte untereinander soll die medizinische Versorgung von Patienten in Deutschland verbessert werden.

  • Aktuelle Versichertendaten liegen den Praxen zukünftig durch die Speicherung der Daten auf der Gesundheitskarte immer unmittelbar vor. Dazu gehören auch lebensrettende Notfalldaten wie Allergien oder Vorerkrankungen sowie der aktuelle Medikationsplan.
  • Patienten können online Daten – wie beispielsweise ein Schmerztagebuch – speichern und diese dem Arzt zur Behandlung zur Verfügung stellen. Außerdem sind die vom Arzt gespeicherten Befunde auch privat einsehbar. Das sorgt für mehr Selbstbestimmung und Transparenz.
  • Ab Mitte 2017 soll auch die Telemedizin verfügbar sein. Dies ist wichtig für mobilitätseingeschränkte Patienten, denn zukünftig sollen Röntgenbefunde oder auch Sprechstunden online geführt werden können.

Mehr Informationen erhalten Sie unter: http://www.bmg.bund.de/themen/krankenversicherung/e-health-gesetz.html

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