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Beim Rheumatologen: Meine Vorbereitung

Beitrag vom 30. Januar 2016 | Bärbel

Blog
Rheumatoide Arthritis

Ich bin bei meinem Rheumatologen leider nicht so häufig, wie ich es gerne wäre. Er hat sehr lange Wartezeiten. Es liegen oft mehrere Monate zwischen den Terminen. Daher bereite mich auf die Sprechstunde bei ihm vor und sammle in den Zeiten zwischen den Terminen meine Fragen. Ich mache mir Notizen, immer wenn mir etwas zu meiner rheumatoiden Arthritis einfällt, das ich gerne mit meinem Rheumatologen besprechen würde. Früher habe ich dazu einen Block genutzt, heute notiere ich die Fragen auf meinem Smartphone. Das habe ich immer dabei und es passiert mir nicht mehr, dass ich den Block zu Hause vergesse.

Mir ist es in der Vergangenheit nicht nur einmal passiert, dass ich nach dem Sprechstundentermin zu Hause war und mir dann einfiel, dass ich noch dieses oder jenes fragen wollte. Dann war es aber leider zu spät und ich musste wieder Wochen warten bis ich den nächsten Termin hatte. Das sind dann Fragen, wie diese hier zum Beispiel:

Wann sollte eine Knochendichtemessung gemacht werden? Ist Ergotherapie für mich sinnvoll und stellt er mir ein Rezept aus? Was hilft mir, um nach dem Rheuma-Schub wieder Muskulatur aufzubauen und Gewicht abzubauen? Wann kann, darf und soll ich eine Kortison-Stoß-Therapie durchführen?

Ich notiere auch, wenn mir etwas Ungewöhnliches auffällt, das eventuell im Zusammenhang mit der rheumatoiden Arthritis stehen könnte. Vor einiger Zeit war ich so kurzatmig. Nicht so schlimm, dass ich umgehend zum Arzt gegangen wäre, aber es war da. Ich habe dann festgehalten, wann es auftritt. Beim nächsten Termin habe ich meinem Rheumatologen davon berichtet und erläutert, wann es wie aufgetreten ist. Er hat mich dann zum Kardiologen geschickt und ich wurde untersucht. Es war alles in Ordnung und ich erleichtert, dass mein Herz gecheckt wurde.

 

Wie machst du das mit den Fragen zur rheumatoiden Arthritis, die auftauchen, wenn du nicht beim Rheumatologen bist?

 

Kannst du bei deinem Arzt immer alle Fragen stellen, die dich beschäftigen?

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1 Kommentar

  • Helene | |

    Ich habe das Glück bei wichtigen Angelegenheiten eine Mail zu schicken. Darüber bin ich sehr froh und es hat mir so manches Mal sehr geholfen.
    Der Zeitfaktor ist wohl überall ein Thema, aber ich lasse nicht locker, bis ich meine Fragen stellen kann. Einmal fragte meine Ärztin – und was haben sie sonst noch? Da musste ich sogar schmunzeln.

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